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	<title>Geld Themen</title>
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	<description>Geld Finanzen Versicherungen Kredite Altersvorsorge</description>
	<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:57:39 +0000</pubDate>
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		<title>Zeit der tiefen Zinsen – lieber Kredite abbezahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 20:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo sind sie nur hin: Die Zeiten, in denen selbst nach Abzug von Inflation und Steuern bei Tagesgeld, Festgeld und anderen Anlageformen noch die sprichwörtlich dicke Rendite übrig blieb? Statt neuer Topzinsen erleben die Verbraucher mit, wie die Aussichten auf hohe Zinsen immer seltener werden und sich die Angebote der Banken im Prinzip alle nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo sind sie nur hin: Die Zeiten, in denen selbst nach Abzug von Inflation und Steuern bei Tagesgeld, Festgeld und anderen Anlageformen noch die sprichwörtlich dicke Rendite übrig blieb? Statt neuer Topzinsen erleben die Verbraucher mit, wie die Aussichten auf hohe Zinsen immer seltener werden und sich die Angebote der Banken im Prinzip alle nur noch um den Durchschnitt einfinden.<span id="more-137"></span> </p>
<p>Berater empfehlen aus diesem ärgerlichen wie einfachen Grunde zunehmend, darüber nachzudenken, bestehende Kredite und Darlehen vorzeitig zu tilgen. Das mag für viele nicht gleich ganz verständlich sein. Der Gedanke hinter den Ausführungen der Finanzprofis ist jedoch bei genauerer Betrachtung durchaus selbst für den Laien einleuchtend, auch wenn die Definition wirtschaftlicher Begrifflichkeiten nicht jedermanns Sache sein mag. Denn wenn die persönliche Schuldenbelastung abnimmt, kann aus wirtschaftlicher Blickrichtung durchaus von Rendite gesprochen werden.</p>
<p>Vermögenszuwachs findet auch dann statt, wenn Anleger mit verfügbarem Kapital daran arbeiten, Immobilienkredite und Darlehen – seien es Konsum-, Verbraucher- oder sonstige Kredite – vor dem eigentlich geplanten Datum zu bewältigen oder wenigstens die Kreditlast den persönlichen finanziellen Möglichkeiten entsprechend zu reduzieren. Frühzeitige Tilgungen können in der Krise, dank der kaum Aussichten auf hohe Zins-Rendite bei Sparmodellen bestehen, eine sinnvolle Alternative darstellen. Auf eines sollten die Anleger aber gerade dann achten, wenn sie sich für die vorzeitige Bewältigung von Immobilienkrediten und –Finanzierungen entscheiden. Hier kann im Einzelfall eine Klausel im Vertrag bestehen, die im Falle einer früheren Tilgung unter dem Begriff „Vorfälligkeitsentschädigung“ weitere Kosten verursacht. Dies liegt daran, dass die Banken ihrerseits aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf einen Teil ihres Zinsverdienstes verzichten wollen.</p>
<p>Ob solche vertraglichen Regelungen zu möglichen Sondertilgungen bestehen, sollten die Anleger vor der Investition in die Kreditrückzahlung prüfen. Aber selbst wenn solche Vereinbarungen getroffen wurden, kann sich die außerplanmäßige Tilgung lohnen. Dies gilt es dann im Einzelnen zu berechnen. Besser als ein Nullsummenspiel beim vermeintlichen Sparen mit Tagesgeld (von dem nach allen Abzügen eigentlich kaum etwas übrig bleibt) kommen die Anleger in vielen Fällen weg.</p>
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		<title>Porsche vor Klagewelle durch angeschlagene Hedge-Fonds</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 20:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Wer keinen Schuldigen hat, such sich einen, um von den eigenen Fehlern abzulenken. So jedenfalls wirkt es auf so manchen Beobachter des Finanzmarktes. Etliche Hedge-Fonds sorgen gerade mit ihren offiziellen Meldungen für einigen Trubel. So könnte nun auf den Hersteller von Luxuskarossen Porsche eine regelrechte Klagewelle zurollen, deren Ausmaß sich erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Wer keinen Schuldigen hat, such sich einen, um von den eigenen Fehlern abzulenken. So jedenfalls wirkt es auf so manchen Beobachter des Finanzmarktes. Etliche Hedge-Fonds sorgen gerade mit ihren offiziellen Meldungen für einigen Trubel. So könnte nun auf den Hersteller von Luxuskarossen Porsche eine regelrechte Klagewelle zurollen<span id="more-134"></span>, deren Ausmaß sich erst noch zeigen muss. Dabei haben die Fondsanbieter ihrerseits zahlreiche Fehlspekulationen getätigt, die den Anlegern herbe Verluste beschert haben.<br />
Der Vorwurf vonseiten der Fonds gegen den Sportwagenhersteller wiegt schwer.</p>
<p>Porsche soll Kursmanipulationen bei Volkswagen nach dem umfangreichen Aktienkauf billigend in Kauf genommen haben. Dabei geht es um die 75 Prozent der VW-Stammaktien, auf die Porsche sich im Oktober 2008 mittels Optionsgeschäften ein Zugriffsrecht verschafft hatte. Durch die rapide sinkende Verfügbarkeit der Stammaktien des Volkswagen-Konzerns mussten die Anleger einen Kursanstieg auf zwischenzeitlich mehr als 1000 Euro verkraften.</p>
<p>Die Hedge-Fonds jedoch hatten in dieser Markt-Situation in vielen Fällen auf ein Fallen des Aktienkurses gesetzt. Doch die großen Leerverkäufe hatten institutionelle Anleger infolge der Porsche-Käufe Probleme mit dem Rückkauf. Das Ergebnis waren weitere Zugewinne des Aktienkurses. Nun werden also Klagen in Höhe von Milliarden bei den Hedge-Fonds gegen den Sportwagen-Hersteller Porsche vorbereitet, weil das Unternehmen die Verluste der Fonds hätte vorhersehen müssen. Innerhalb weniger Tage werden die Klagen allerdings nicht in der Justizabteilung bei Porsche ins Haus flattern. Nach derzeitigen Meldungen befinden sich die meisten der Klagen noch im Anfangsstadium. Bei Porsche selbst sieht man den Gerüchten zunächst entspannt entgegen. Schon der ersten Kritik im Herbst 2008 entgegnete das Unternehmen, dass man die Entwicklungen in so schwerer Form keinesfalls vorhergesehen oder gar bezweckt habe. Bisher ist noch nicht bekannt, wie hoch die Forderungen gegen Porsche insgesamt ausfallen könnten.</p>
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		<title>Kreditbörsen im Web –  echte Alternativen zum Bankenangebot</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meinungen der Experten gehen beim Thema der Kreditbörsen, die in steigender Zahl das Web bevölkern wie so oft deutlich auseinander. Die einen sind der Ansicht, dass wie immer im Leben die Konkurrenz vor allem das Geschäft belebt. Für die andere Gruppe sind virtuelle Marktplätze wie das Beispiel Smava eher Spielereien, die im schlimmsten Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meinungen der Experten gehen beim Thema der Kreditbörsen, die in steigender Zahl das Web bevölkern wie so oft deutlich auseinander. Die einen sind der Ansicht, dass wie immer im Leben die Konkurrenz vor allem das Geschäft belebt. Für die andere Gruppe sind virtuelle Marktplätze wie das Beispiel Smava eher Spielereien, die im schlimmsten Fall das Kapital der investitionsfreudigen Verbraucher kosten können.<span id="more-132"></span> Dabei zeigt sich schnell, wie sehr gerade letztere Position am eigentlichen Zweck der Portale vorbei geht.</p>
<p>Die Online-Kreditmarktplätze sind vielmehr deshalb so rasch bekannt geworden, weil die Kunden sich vielfach bei ihren eigentlichen Hausbanken nicht mehr gut aufgehoben fühlten. Zu recht, denn immerhin hatte in den vergangenen Jahre so manche Bank nicht gerade transparent und allzu sinnvoll mit dem Geld der Anleger gehaushaltet. Das dürfte spätestens die Krise mit all ihren staatlichen Hilfsansätzen für die maroden Banken deutlich gemacht haben.</p>
<p>Die Kreditmärkte trumpfen nun gerade mit einer erheblich höheren Transparenz auf und können ein hohes Maß an Selbstbestimmung bei der Vergabe der eigenen Gelder bringen. Die Betreiber werben mit den Vorzügen zeitgemäßer Finanzdienstleistungsangebote, die immer mehr Verbraucher zu Kunden der Portale macht. Allein bei Smava konnte man in den nicht einmal zwei Jahren der Existenz der Plattform 4000 Anleger vom Angebot überzeugen. Inzwischen wurden mehr als 1300 Menschen über das Portal mit einem Kredit versorgt. Interessant ist das Projekt, weil auch Kunden, denen die Bank aufgrund erhöhter Kreditvoraussetzungen wohl kein Geld gewähren würde, auf diesem Wege doch noch an das gewünschte Kapital kommen können.</p>
<p>Ein weiterer Unterschied lässt sich an den Zinsen für die Kredite ablesen. Der Nutzer ist maßgeblich an der Festlegung der Zinshöhe beteiligt. Hier bestimmt nicht die Bank, welche Kosten für die Leihgabe entstehen. Kreditnehmer und Anleger legen die Zinssätze gemeinsam fest. Der wohl wesentlichste Unterschied zur Geldanlage bei der normalen Bank ist die Entscheidungsfreiheit bei der Investition selbst. Wer sich Geld leihen will in den Kreditbörsen, stellt sein jeweiliges Projekt vor und muss die Anleger vom Mehrwert und davon überzeugen, dass die Realisierung sinnvoll und lohnend ist. In gewisser Weise sind die Kreditmärkte im Web also nicht nur finanziell rentabel. Anders als bei Festgeld- oder anderen Modellen bei Banken entscheidet der Anleger, was mit seinem Geld geschieht. Ob man diesen Prozess nun soziale Rendite (wie im Falle von Smava üblich) oder anders nett. In jedem ist die Möglichkeit der Mitbestimmung deutlich höher als bei anderen Anlageformen.</p>
<p>Auch für die heute wichtiger als je zuvor gewordene Sicherheit ist gesorgt. Die Kooperation mit der Schufa bringt Gewissheit über die potentiellen Kreditnehmer. Zusätzlich sind Anleger über einen so genannten Anlegerpool angesichert. Und bei all den positiven Aspekten darf ein Punkt keinesfalls vergessen werden: Die Zinsaussichten sind in Zeiten sinkender Zinssätze bei den Produkten der Banken deutlich interessanter.</p>
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		<title>Sofortkredite – Der Markt boomt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Redewendung &#8220;des einen Freud, des anderen Leid&#8221; hat wie so oft auch auf dem Kreditmarkt seine erkennbare Berechtigung. Angesichts dramatischer (und zum größten Teil wohl auch selbst verschuldeter) Verluste bei den renommierten Banken im Zuge der Finanzmarktkrise besinnen sich zahlreiche Institute allmählich wieder auf ihr eigentliches Grundgeschäft. So ziehen sich die Banken aus Angebotsbereichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Redewendung &#8220;des einen Freud, des anderen Leid&#8221; hat wie so oft auch auf dem Kreditmarkt seine erkennbare Berechtigung. Angesichts dramatischer (und zum größten Teil wohl auch selbst verschuldeter) Verluste bei den renommierten Banken im Zuge der Finanzmarktkrise besinnen sich zahlreiche Institute allmählich wieder auf ihr eigentliches Grundgeschäft. So ziehen sich die Banken aus Angebotsbereichen wie den Sofortkrediten zunehmen zurück.<span id="more-130"></span> </p>
<p>Dabei ist gerade hier die Nachfrage größer als jemals zuvor. Die Verbraucher suchen verstärkt nach Angeboten auf dem Kreditmarkt, um unvorhergesehene Investitionen tätigen zu können, die möglicherweise unausweichlich sind, aus Bargeldmangel jedoch anders nicht finanzierbar wären. Sofortkredite erscheinen vielen Verbrauchern dabei als Lichtblick am Horizont. Die Kreditnehmer haben dabei genaue Vorstellungen davon, wie ein solcher Sofortkredit möglichst beschaffen sein sollte. Schnell soll das gewünschte Kapital genutzt werden können. Außerdem soll die Prozedur bis zur Verfügbarkeit des Sofortkredites so unkompliziert wie nur irgend möglich sein.</p>
<p>Diese Bedürfnisse bedienen die Online-Portale inzwischen, in denen die Privatkunden sich auf die Suche nach dem individuell passenden Sofortkredit begeben. Und so verlassen sich die Banken eher auf sichere Quellen zum Geldverdienen, während die Portale im Web die Nutzer von ihren Qualitäten bei der Vergabe von Sofortkrediten überzeugen können. Wie es das Wort &#8220;sofort&#8221; bereits anklingen lässt: Die Kunden erleben in diesen Fällen, wie rasch und vor allem erfreulich unbürokratisch Vertragsabschlüsse beim Kredit eben doch sein können.</p>
<p>Überraschend präsentiert sich dabei für die Beobachter des Marktes vor allem die Tatsache, dass die Angebote für Sofortkredite (mitunter sogar ohne Schufa-Abfrage, so dass selbst Kreditinteressenten ohne gesicherte Bonität einen notwendigen Kredit erhalten können) keineswegs mit Wucherzinsen in Verbindung gebracht werden können. Natürlich gibt es auch solche Angebote, diese gab es jedoch schon immer.</p>
<p>Wer sich auf die Hilfe von Vergleichsportalen verlässt, kann aus Sicht von Kreditprofis inzwischen interessante Angebote vorfinden, die den einen oder anderen kleinen Luxus nebenher ermöglichen. Und das ohne langes Warten auf Bewilligung. Und wer sich am Ende doch gegen die eingeholten Angebote entscheidet, muss sich keine Sorgen über eventuelle Kosten. Die Angebotserstellung für einen möglichen Kredit kostet die Verbraucher in den allermeisten Fällen nichts.</p>
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		<title>Kreditkarten Modelle erobern den deutschen Markt</title>
		<link>http://www.geld-themen.de/kreditkarten-modelle-erobern-den-deutschen-markt/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 20:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher waren Kreditkarten in Deutschland noch kein Problemkind nach dem schlechten amerikanischen Vorbild, das Ende der Kreditmisere in den USA ist hinlänglich bekannt. Hierzulande sah die Lage eher so aus, dass Nutzer von Kreditkarten nur selten überhaupt die Möglichkeit hatten, horrende Schulden durch die Nutzung des bargeldlosen Zahlungsmittels zu erreichen. Einfach schon deshalb, weil die Karten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher waren Kreditkarten in Deutschland noch kein Problemkind nach dem schlechten amerikanischen Vorbild, das Ende der Kreditmisere in den USA ist hinlänglich bekannt. Hierzulande sah die Lage eher so aus, dass Nutzer von Kreditkarten nur selten überhaupt die Möglichkeit hatten, horrende Schulden durch die Nutzung des bargeldlosen Zahlungsmittels zu erreichen. Einfach schon deshalb,<span id="more-126"></span> weil die Karten meist in Verbindung zum Konto bei der Bank standen, und somit der Dispo-Kreditrahmen schnell einen Strich durch den allzu übertriebenen Lebenswandel zog.</p>
<p>Die Konsequenzen für konsumfreudige Bankkunden waren halbwegs überschaubar. Doch die Einsicht, dass Kreditkarten-Zahlungen große Vorteile haben, setzt sich langsam aber sich durch. Und die Institute bieten den Kunden, was sie suchen. Allmählich offerieren die Kreditkartenanbieter der Kundschaft Produkte nach den Vorstellungen des internationalen Marktes. Und auch wenn die Neukunden oder diejenigen, die sich eher für dieses als das bisherige Modell interessieren, von ihrer Bank auf die neuen Gefahren hingewiesen werden: Die Problematik ist vorhanden, dass die deutschen Kunden sich zunehmend in den neuen Möglichkeiten verlieren.</p>
<p>Statt wie bisher nach spätestens zwei oder drei Monaten muss das Konto vielfach nicht mehr ausgeglichen werden. Den Banken und Kreditkarten-Unternehmen reicht die monatliche Tilgung, weil sie natürlich davon leben, dass die Kunden auf großem Fuße wandeln. Der Experte hat ein passendes Wort für das, was den Konsumenten bei einem solchen Kreditkartenmodell droht: Revolverkredit. Monat für Monat steigen die Schulden im schlimmsten Falle an, der Überblick geht verloren. Doch irgendwann ist Schluss, die Bank verweigert weitere Gelder und fordert die Rückzahlung der Schulden.</p>
<p>Die Argumentation der Banken ist nur zu nahe liegend. Kein Kunde wird gezwungen, sich zu verschulden und den Kreditrahmen beim Plastik Cash auszuschöpfen. Doch der Mensch funktioniert eben nicht nur rational, wie gerade der US-Markt beispielhaft erkennen lässt. Der Amerikaner lebt in den meisten Fällen auf Pump. Und auch in Deutschland droht diese Entwicklung seit einiger Zeit. Nicht zuletzt die Krise bringt die Banken dazu, nach immer neuen Wegen zu suchen, um an das Geld der Verbraucher zu kommen. Kategorien wie &#8220;unethisch&#8221; oder &#8220;moralisch nicht vertretbar&#8221; existieren im Finanzuniversum nun einmal nur in sehr überschaubarem Maße. So sind die Kunden auf sich und die eigene Vernunft gestellt.</p>
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		<title>Hohe Tagesgeld Zinsen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft nur ein Kundenfang&#8230;  Natürlich ist das Tagesgeld mit Versprechungen von bis zu fünf Prozent eine gute Wahl für Kunden. Gerade in der Krise ist Tagesgeld eine wunderbare Gelegenheit, um finanzielle Mittel wenigstens für einen kurzen Zeitraum &#8220;zu parken&#8221; und dabei von angenehm hohen Zinsen zu profitieren. Vergessen dürfen die Anleger dabei aber eines nicht: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft nur ein Kundenfang&#8230;  Natürlich ist das Tagesgeld mit Versprechungen von bis zu fünf Prozent eine gute Wahl für Kunden. Gerade in der Krise ist Tagesgeld eine wunderbare Gelegenheit, um finanzielle Mittel wenigstens für einen kurzen Zeitraum &#8220;zu parken&#8221; und dabei von angenehm hohen Zinsen zu profitieren. Vergessen dürfen die Anleger dabei aber eines nicht:<span id="more-124"></span> Die Banken sind zwar auf das frische Geld der Kunden angewiesen, zu verschenken haben die Institute aber sicher insbesondere in der momentanen Phase auf dem Finanzmarkt gar nichts. Und so sind die Zinsen zuletzt zusehends gesunken.</p>
<p>Dennoch gibt es gute Chancen mit einem <a title="Tagesgeldkonto" href="http://www.geld-assistent.de/geldanlage/mercedes-bank-tagesgeld/" target="_blank">Tagesgeldkonto</a> die eigenen Finanzen aufzupeppen. Wichtig ist dabei die Einsicht, dass die Verbraucherzentralen recht haben, wenn sie sagen: Vor allem sind gute Konditionen beim Tagesgeld für die Banken heute ein überaus bedeutendes Mittel, um auf Kundenfang zu gehen und Neukunden dauerhaft an sich zu binden. Schließlich suchen nahezu alle Banken derzeit nach Mitteln und Wegen, wie sie das Vertrauen im Kunden wieder entfachen können. Und die Kunden schlucken diese Zinskröte oft nur zu gerne.</p>
<p>Vergessen wird dabei einiges. So zum Beispiel, dass die Zinsen nach Experteneinschätzung noch nicht die Untergrenze erreicht haben. Die Zinsen werden weiter fallen. Jetzt gute festverzinste Angebote über längere Zeiträume zu nutzen, könnte sich auf mittelfristige bis lange Sicht mehr als lohnen, wenn die Zinsen weiter so in den Keller gehen sollten. Und schon jetzt ist es ohnehin nicht unbedingt einfach für die Kunden, die wirklich guten Angebote zu erkennen und zuzuschlagen.</p>
<p>Finanzdienstleister haben errechnet: Die zinslichen Margen auf dem Markt erstrecken sind von Topangeboten mit 6,5 % bis auf klägliche Produkte, bei denen das Tagesgeld nur knapp mehr als 1 Prozent bietet. So mancher Haken versteckt sich im Kleingedruckten der Banken-Angebote, durch die ein Topprodukt plötzlich am Ende der Tagesgeld-Statistiken anzutreffen ist. Kurze Zinsgarantien, Mindest- und Höchsteinlagesummen, Kontoführungsgebühren.</p>
<p>Die Liste der Stolpersteine, über die Bankkunden auf der Suche nach dem besten Tagesgeld-Angebot fallen können, ist lang.  Ein Ratschlag der Profis: Zuverlässig sind in der Regel die Konto-Offerten der Banken, die sich auf dem Sektor schon seit vielen Jahren behaupten können. Lieber Zinsen fern der Höchstsätze nutzen, als hohe Kosten durch Bedingungen entrichten zu müssen.</p>
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		<title>Unwissenheit kostet Anleger viel Geld</title>
		<link>http://www.geld-themen.de/unwissenheit-kostet-anleger-viel-geld/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 23:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Sicht vieler Finanzmarkt-Experten gibt es einen ebenso einfach wie einleuchtenden Grund dafür, dass so viele Verbraucher in den letzten Monaten der Finanz- und Bankenkrise zum Teil so herbe Verluste erleben mussten. In weiten Teilen wollten die Anleger zwar gerne regelrecht sagenhafte Renditen mit ihrem Ersparten erwirtschaften. Doch Ahnung von der Materie hatten sie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Sicht vieler Finanzmarkt-Experten gibt es einen ebenso einfach wie einleuchtenden Grund dafür, dass so viele Verbraucher in den letzten Monaten der Finanz- und Bankenkrise zum Teil so herbe Verluste erleben mussten. In weiten Teilen wollten die Anleger zwar gerne regelrecht sagenhafte Renditen mit ihrem Ersparten erwirtschaften. Doch Ahnung von der Materie hatten sie in den meisten Fällen nicht.<span id="more-122"></span> Sonst hätte mitunter schon der gesunde Menschenverstand mitgeteilt, dass zweistellige Renditen ohne hohes Risiko nicht zu erzielen sein können.</p>
<p>Dies jedenfalls die Meinung der Profis für Fragen aus dem Finanzsektor. Unerfahren und ohne Hintergrundinformationen über die aktuellen Marktbedingungen in Verhandlungen mit den Beratern der Banken und anderer Dienstleister auf dem Markt zu starten, ist jedoch die denkbar schlechteste Ausgangssituation. Eines darf nämlich grundsätzlich nicht vergessen werden: Auch wenn die Berater einer Bank nach außen einen durchweg objektiven Eindruck vermitteln mögen. Insgeheim – und das liegt in gewisser Weise schon in der Natur der Sache – haben die Profis doch immer auch die eigene Provision in den Gesprächen mit dem Kunden vor Augen, die im Falle eines erfolgreichen Abschlusses winkt.</p>
<p>Inzwischen hat sich bestätigt, dass im Vorfeld der Krise in nicht gerade wenigen Geldinstituten so manches Zertifikat (siehe Lehman Brothers) und andere Produkte an den Kunden oder die Kundin gebracht wurden, die schon damals nicht viel mehr wert waren als das Papier, auf das sie gedruckt waren. Umso wichtiger ist laut Meinung der Verbraucherzentralen und anderer unabhängiger Beratungsstellen für den Ottonormalverbraucher daher, dass Verbraucher in Zukunft die Wissensaneignung als wesentliche Investition ins die eigenen Finanzaussichten verstehen.</p>
<p>Wer ohne jede Kenntnis und Erfahrung seinem Berater gegenüber sitzt, wird auch weiterhin in so manch sauren Investitionsapfel beißen müssen, weil er oder sie den Haken an einem empfohlenen Produkt nicht gleich erkennt. Daran werden die geänderten Protokollvorschriften für Beratungsgespräche und vom Gesetzgeber neu geschaffene Richtlinien nur wenig ändern. Unwissenheit kann in finanzieller Hinsicht beim Spekulieren und Investieren teuer zu stehen kommen. Wer indes lernt eigene Entscheidungen zu treffen und sich informiert, was überhaupt für die eigenen Zwecke Sinn macht und was nicht, ist gut gewappnet für die Investitions-Debatten mit dem Experten der Hausbank.</p>
<p>Machen Sie sich schlau!</p>
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		<title>War die Rettung der Banken chronologisch falsch</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Ansicht ist jedenfalls die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro in aktuellen Interviews mit den bekannten Wirtschaftsmagazinen. Ihrer Meinung nach hat die Regierung nicht gerade das passende Fingerspitzengefühl im Rahmen der Rettungsmaßnahmen für die deutsche Bankenbranche bewiesen. Von Anhang hätte eher die Notwendigkeit umfangreicher Restrukturierungen bei den angeschlagenen Instituten vor der eigentlichen Finanzierung stehen müssen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Ansicht ist jedenfalls die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro in aktuellen Interviews mit den bekannten Wirtschaftsmagazinen. Ihrer Meinung nach hat die Regierung nicht gerade das passende Fingerspitzengefühl im Rahmen der Rettungsmaßnahmen für die deutsche Bankenbranche bewiesen. Von Anhang hätte eher die Notwendigkeit umfangreicher Restrukturierungen bei den angeschlagenen Instituten vor der eigentlichen Finanzierung stehen müssen, so Weder di Mauro.<span id="more-120"></span> </p>
<p>Schon zu Beginn der Konzeption über die Art und Weise der Mittelvergabe nachzudenken, sei keineswegs das richtige Signal für die Bankenhäuser im Lande gewesen. Um herausfinden zu können, welche Ansätze realisiert werden müssen, könne kein einheitliches Konzept zurate gezogen werden. vielmehr hätte es individueller Buchprüfungen bedürft, um die richtigen Marschrichtungen bei den verschiedenen Profiteuren der Rettungsmaßnahmen durch die Konjunkturprogramme der Regierung herauszufiltern. So jedenfalls, wie es in den letzten Wochen und Monaten abgelaufen sei, werde das eigentliche Ziel der Programme aus den Augen verloren.</p>
<p>Investieren ohne Rücksicht auf Verluste sei der falsche Weg. Man hätte zunächst feststellen müssen, in welchen Fällen die Banken überhaupt am Leben gehalten werden können durch die Finanzierungsmodelle, statt in jedem einzelnen Fall helfen zu wollen. Weder die Mauro teilt hierbei die Banken in verschiedene Kategorien ein. Manche Institute könnten die Restrukturierungen durchaus ohne staatliche Hilfe in die Tat umsetzen, nicht alle Bank benötige zwingend finanzielle Unterstützung vonseiten der Bundesregierung. Massive Eingriffe von staatlicher Ebene aus seien in den meisten Fällen gar nicht nötig.</p>
<p>Mindestens genauso wesentlich ist aus Sicht der Wirtschaftsweisen vor allem eines: Solange sich der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung kein rechtes Bild davon macht, wie das deutsche Bankensystem nach Abschluss der Strukturierungsmaßnahmen eigentlich aussehen soll, sind die Soffin-Aktionen nicht unbedingt im Vorhinein von Erfolg gekrönt. In der Regierung um Kanzlerin Merkel wird man solche Statements sicher nicht gerade hören. Denn Schelte gab es für die Realisierung der Regierungs-Rettungspläne schon genug aus Expertenkreisen.</p>
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		<item>
		<title>Das Verlustgeschäft Aktienfonds</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 11:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[2008: Ein Schicksalsjahr für deutsche wie internationale Anleger. Doch gerade in Europa präsentierten sich die Entwicklungen in den vergangenen zwölf schwierig bis katastrophal. Zum Teil verloren die Aktienfonds, die europäische Aktien als Portfolio-Schwerpunkt hatten oder noch immer haben, bis zu 45 Prozent ihres Wertes. So besagt es eine Studie des Fondsverbandes VBI. 
Für viele deutsche Anleger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2008: Ein Schicksalsjahr für deutsche wie internationale Anleger. Doch gerade in Europa präsentierten sich die Entwicklungen in den vergangenen zwölf schwierig bis katastrophal. Zum Teil verloren die Aktienfonds, die europäische Aktien als Portfolio-Schwerpunkt hatten oder noch immer haben, bis zu 45 Prozent ihres Wertes. So besagt es eine Studie des Fondsverbandes VBI.<span id="more-118"></span> </p>
<p>Für viele deutsche Anleger nicht mehr und nicht weniger als eine Katastrophe, deren Auswirkungen mitunter kaum abzuschätzen sind für die Zukunft. Denn so mancher Anleger nutzte die vormals als relativ sicher empfohlenen Anlagemodelle eben auch als Chance, etwas zur Altersvorsorge beizutragen. Kommt es in einer solchen Situation zum Äußersten, ist guter Rat nicht nur teuer. 45 Prozent, auf diese Größenordnung beläuft sich der Verlust des so genannten Stoxx50, des Indices, in dem die Top 50 der europäischen Aktienunternehmen zusammengefasst werden.</p>
<p>Vor dem Beginn der Krise konnten die Anleger mit ansehen, wie ihr investiertes Geld stetig Gewinne abwarf. Doch mit dem Beginn der Immobilienkrise auf dem US-amerikanischen Markt nahm das Elend quasi seinen Lauf: Die vormaligen Gewinnen brachen vielfach binnen weniger Wochen ein und verschlagen zudem noch große Teile des Investitionskapitals der Anleger. Auf internationales Ebene sieht es nicht wesentlich besser aus: Bei Aktienfonds dieser Ausrichtung spricht der BVI immerhin von Verlusten mit einem Stellenwert von etwa 40 Prozent.</p>
<p>Diese Entwicklungen auf dem Aktienmarkt haben inzwischen die einstig interessante und lukrative Wertentwicklung zunichte gemacht und die Fonds für Wertpapiere deutlich ins Minus gezogen auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre gerechnet. Mancher Anleger wird sich wünschen, er wäre rechtzeitig zu Beginn des Jahres 2008 bei den in US-Dollar gehandelten Rentenfonds-Anteilen eingestiegen: Hier nämlich waren Renditen von mehr als sechs Prozent realisierbar. Und – das Krönchen auf den Sorgen der Anleger – selbst die offenen Immobilienfonds konnten immerhin noch fast ein Plus fünf Prozent einfahren. Nur kommen viele Investoren in diesen Fällen momentan nicht an ihr Geld.</p>
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		<title>Die Bundesregierung bald als große Bankenbesitzerin</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 11:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finanzberater</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Verweis auf etliche (ehemals) kommunistische und sozialistische Länder wie die DDR scheint aus Sicht vieler kritischer Beobachter gar nicht so sehr  aus der Luft gegriffen, wenn es um die Pläne der Bundesregierung geht. Geplant sind weit gehende Verstaatlichungen im Falle schwer von der Wirtschaftskrise getroffener Banken. Der erhobene Zeigefinger der Gegner solcher Maßnahmen zur Bankenrettung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verweis auf etliche (ehemals) kommunistische und sozialistische Länder wie die DDR scheint aus Sicht vieler kritischer Beobachter gar nicht so sehr  aus der Luft gegriffen, wenn es um die Pläne der Bundesregierung geht. Geplant sind weit gehende Verstaatlichungen im Falle schwer von der Wirtschaftskrise getroffener Banken.<span id="more-115"></span> Der erhobene Zeigefinger der Gegner solcher Maßnahmen zur Bankenrettung deutet vor allem darauf hin, dass seinerzeit seit den 1980er Jahren erst die Abschaffung solcher Staatsbeteiligungen als das Segen bringende Allheilmittel zur Stärkung der Wirtschaft und als Motor für den Fortschritt in den höchsten Tönen gelobt wurden.</p>
<p>Nun soll also plötzlich der Rückschritt den Fortschritt, zumindest jedoch die Sicherheit für die Banken bringen können. Als erstes &#8220;Versuchskaninchen&#8221; könnte schon bald die in Mitleidenschaft gezogene Immobilienbank Hypo Real Estate in die staatliche Obhut geholt werden. So lässt es die Kanzlerin selbst durchblicken in Statements vom zurückliegenden Wochenende. Abwägen müsse man, ob es die Steuerzahler nicht günstiger komme, wenn die Anteilsübernahme durch den Staat nicht letzten Endes deutlich preiswerter als alle anderen Auswege sei.</p>
<p>Eine grundsätzliche Vorgehensweise könne es daher bei solchen teilweisen Verstaatlichen von finanziell leidenden Bankenhäusern eher nicht geben. Vielmehr müssten Einzelfall-Entscheidungen die Lösung des Problems bescheiden. Wenn nur noch der Staat Rettung bringen kann, dürfe sich die Regierung als Vertreter der Bürger/Bankenkunden nach Hilfeersuchen vonseiten der Banken nicht aus der Verantwortung ziehen. Bedenkt man, wie viele staatliche Gelder in einzelne Banken investiert wurden, liegt der Ansatz der Bundeskanzlerin durchaus nahe, um die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern sicher zu stellen.</p>
<p>In die Kritik gekommen, steht der Chef der Sozialdemokraten, Franz Müntefering, der Kanzlerin zur Seite. Verstaatlichungen in Sinne einer Enteignung von Banken seien keineswegs die Vorhaben der Regierung. Doch wenn eine Bank wie eben die Hypo Real Estate nur mit Hilfszahlungen vom Staat und anderen Banken in Höhe von mittlerweile mehr als 90 Milliarden Euro überhaupt existenzfähig bleiben könne, müsse es erlaubt sein, andere unkonventionelle Wege zur Rettung in Betracht zu ziehen. Sonst werden Steuergelder sinnlos verprasst. Mit dem so genannten Enteignungsgesetz als Instrument zur Stärkung des Bankensektors in der akuten Phase der Finanzkrise zeigen sich allerdings nicht alle einverstanden. Widerstand regt sich selbst in den Reihen der Partei der Kanzlerin, nicht nur in der Opposition.</p>
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